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Startseite » Katalog » Leiterprüfung / BGI 694 » Leiterprüfung nach EN 131 1-3 Leiter
Leiterprüfung nach EN 131 1-3 Leiter
Leiterprüfung nach EN 131 1-3 Leiter
Leiterprüfung nach EN 131 1-3 Leiter

1. Der Auftraggeber (AG) hat die Leiter dem Auftragnehmer (AN) in gereinigtem Zustand an einem gut belichteten Platz zur Verfügung zu stellen, der die vollständige Aufstellung der Leiter auf ebenem Boden möglich macht.

2. Der AG hat dem AN das Leiter-Prüfbuch mit sämtlichen früheren Prüfberichten der Leiter vor Prüfungsbeginn zur Verfügung zu stellen. Ist ein solches noch nicht vorhanden, ist der AN verpflichtet, auf Kosten des AG ein Prüfbuch zu erstellen, in dem ab dem Zeitpunkt der Prüfung sämtliche Prüfbogen archiviert werden.

3. Die Leiter wird zunächst gemäß Prüfliste identifiziert.

4. Danach wird jede Leiter nach den Prüfpunkten der Prüfliste und folgenden Kriterien bearbeitet:

  • Bei Beschädigungen der Holme ist zu beachten, dass selbst ein kleiner Knick oder Druckstellen die Sicherheit maßgeblich beeinträchtigen können. Verbogene Holme stellen eine generelle Gefahr dar.
  • Sind Sprossen nicht mehr fest mit dem Holm verbunden, ist die Sicherheit der Leiter nicht mehr gewährleistet.
  • Bei Beschädigungen der Sprossen bzw. Stufen ist ebenfalls zu beachten, ob die Sicherheit maßgeblich beeinträchtigt sein kann.
  • Ist durch Verschmutzung die Sprossenriffelung nicht mehr sichtbar, ist die Leiter zu reinigen. Ist eine Reinigung nicht mehr möglich, muss die Leiter aus dem Verkehr gezogen werden.
  • Scharfe Kanten und Kerben bedeuten eine erhebliche Unfallgefahr wegen möglicher Schnittverletzungen.Der AG hat den Nachweis zu führen, dass die Leiter den gesetzlichen Normen Und Vorschriften entspricht. Hierzu dient die Kennzeichnung nach DIN EN 131. Trägt die Leiter keinen entsprechenden Hinweis, hat der AG vom Lieferanten der Leiter in Erfahrung zu bringen, ob die Anforderungen nach DIN EN 131 erfüllt sind. Ist dies nicht möglich, ist die Leiter aus dem Verkehr zu ziehen. Ist der Nachweis möglich, kann die Leiter entsprechend gekennzeichnet werden. Die Verantwortung für die Richtigkeit der Angabe übernimmt der AG. Vom AN ist im Rahmen der Prüfung zu prüfen, ob eine vollständige Gebrauchsanleitung angebracht ist.
  • Beschädigte Leiterngelenke sind grundsätzlich auszutauschen. Ist ein Austausch nicht möglich, ist die Leiter auszusondern.
  • Gelockerte Leitergelenke sind neu zu vernieten oder zu verschrauben.
  • Die Verbindung der Sicherheitsbrücke am Leiternteil ist neu zu vernieten oder zu verschrauben.
  • Ist die Auflage einer verbogenen Sicherheitsbrücke auf dem Querholm der Stufenstehleiter nicht gewährleistet, ist diese auszutauschen.
  • Gelockerte Brückenheber sind neu zu fixieren, defekte sind auszutauschen. Ist ein Austausch nicht möglich, ist die Leiter auszusortieren.
  • Defekte Spreiz- oder Drucksicherungen sind zu reparieren oder auszutauschen.
  • Eine starre Verbindung der Leiterschenkel bei fahrbaren Leitern muss vorhanden sein. Ist dies nicht der Fall, muss die Verbindung nachgerüstet werden.
  • Rollen müssen federbelastet oder mit einer Feststellbremse ausgestattet sein und die Laufflächen dürfen keine Beschädigung aufweisen.
  • Abgenutzte oder fehlende Leiternfüße oder -schuhe sind durch Neuteile zu ersetzen. Ist dies kurzfristig nicht möglich, muss das Produkt vorübergehend aus dem Verkehr gezogen werden. Dasselbe gilt für abgenutzte oder beschädigte Leiternspitzen.
  • Defekte Fall-/Einrasthaken sind grundsätzlich zu auszutauschen.
  • Defekte Aufsetz- oder Einhakvorrichtungen sind grundsätzlich zu ersetzen.
  • Nicht mehr waagrecht verlaufende Stufen deuten auf eine stark verzogene Leiter hin. Eine Reparatur ist meist problematisch.
  • Defekte oder verschlissene Zugseile sind grundsätzlich auszutauschen.
  • Bei Unklarheiten empfehlen wir grundsätzlich den Hersteller zu befragen.

5. Nach erfolgter Prüfung ist die Leiter mit dem Prüfaufkleber sowie mit dem Jahresaufkleber zu versehen. Der Monat für die nächste Prüfung hat gegenüber dem Hinweispfeil des Prüfaufklebers zu liegen. Am Kopf des Prüfaufklebers sollte der AN seinen Firmenaufkleber anbringen.

6. Auf der Prüfliste ist vom AN das Ergebnis der Prüfung zu dokumentieren. Eine erfolgreiche Reparatur ist durch Unterschrift auf der Prüfliste zu bestätigen.

7. Nicht mehr reparaturfähige Leitern sind sofort aus dem Verkehr zu ziehen. Ebenso jene die instandgesetzt werden müssen. Kann eine Reparatur nicht durchgeführt werden, ist gegebenenfalls eine Reparaturmöglichkeit beim Hersteller zu prüfen.

8. Die erfolgreiche Leiterprüfung ist durch Stempel und Unterschrift des AN zu dokumentieren.

9. Der AG hat das Ergebnis der Leiterprüfung für jede Leiter einzeln durch Stempel und Unterschrift zu bestätigen. Dies ist auch aus haftungsrechtlichen Gründen unbedingt notwendig.

10. Der Zeitpunkt für die nächste Leiterprüfung ist danach in Absprache mit dem AG festzulegen. Dabei ist darauf zu achten, dass sich der Zeitabstand nach den Betriebsverhältnissen richtet, insbesondere nach der Nutzungshäufigkeit, der Beanspruchung bei der Benutzung sowie der Häufigkeit und Schwere festgestellter Mängel bei vorangegangenen Prüfungen.

11. Von der Prüfliste ist eine Kopie zu fertigen, die der AN zu seinen Akten nimmt. Wir empfehlen die Archivierung geordnet nach Kunde für die Dauer von 5 Jahren, um gegebenenfalls bei Nachfragen kompetente Auskünfte geben zu können.

12. Die Prüfliste wird nach fortlaufender Leiternummer archiviert. Es empfiehlt sich, dass der AN über den Gesamtbestand der Leitern beim AG eine Übersicht erstellt.

13. Die Wiederholungsprüfung sollte etwa 4 Wochen vor der Durchführung angekündigt werden damit der AG genügend Zeit hat, die Leitern zum vereinbarten Zeitpunkt bereitzustellen.

14. Beim Ersatz nicht mehr reparaturfähiger Leitern und generell bei Verkauf von Neuprodukten empfehlen wir die sofortige Festlegung eines Prüftermins.




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7,14 EUR pro Leiter Art.Nr.: 1252
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